Famulatur Unfallchirurgie in Bundeswehrkrankenhaus (12/2018 bis 1/2019)

Krankenhaus
Bundeswehrkrankenhaus
Stadt
Berlin
Station(en)
M2/M1
Fachrichtung
Unfallchirurgie
Zeitraum
12/2018 bis 1/2019
Einsatzbereiche
Station, OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Diagnostik
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Ich würde jedem eine Famulatur in der Unfallchirurgie des BWKs empfehlen. Ich habe wirklich viel gelernt in dieser kurzen Zeit.
Die erste Woche war jedoch schwer, da die Person die mich einarbeiten sollte, gefehlt hat. Folglich war ich die ersten Tage etwas planlos, wurde aber dann von den Pjlern in den Tagesablauf eingeführt.
Der Tag beginnt um 6:30 Uhr. Es war wünschenswert, dass die Blutentnahmen bis zur Visite (um 7:00 Uhr) abgearbeitet werden, aber wenn nicht, war das auch nicht schlimm. Danach gehen alle zur Radiologie Besprechung. Am Mittwoch ist Chefarztvisite, wo die Studenten immer zwei/drei Patienten vorstellen müssen. Der Chefarzt Dr. Willy ist streng und fragt gerne aus. Vor allem ist er sehr nett und den Studenten gegenüber auch sehr aufgeschlossen.
Das was mir besonders gefallen hat, war, dass man als Famulant/Pjler jeden Tag irgendwo anders zugeteilt ist; im OP, in der Ambulanz, auf Station, beim Aufnahmearzt oder beim Notaufnahme Pieper. Und wenn irgendwann mal Nichts zutun ist, kann man immer zwischen diesen Abteilungen pendeln.
Im OP kann man, wenn man Glück hat, assistieren. Meistens ist man zum Hacken halten da. Dafür erklären dir die Chirurgen alles was du wissen willst und nähen durfte ich auch zwei/drei Mal.
Wenn du in der Ambulanz bei dem richtigen Assistenzarzt landest, lassen sie dich die Anamnese und Untersuchung alleine machen.
Man muss wirklich Eigeninitiative zeigen um das Meiste aus dieser Famulatur rauszuholen. Fragt immer ob ihr irgendwo helfen oder zuschauen dürft und ob ihr eure eigenen Patienten betreuen dürft. Die Assistenzärzte sind immer bereit dir etwas zu zeigen, selbst wenn du Hilfe bei der Blutentnahme brauchst.
Nachmittags gibt es noch eine Besprechung und danach darf man gehen. Mein Tag endete immer gegen 15/16:00 Uhr.

Mein Tipp: Geht nach eurem Dienst oder am Wochenende auf jeden Fall mal in die Notaufnahme. Anfangs bin ich immer mit den Ärzten mitgelaufen aber später durfte ich teilweise alleine zu den Patienten und die Anamnese machen, sie untersuchen etc.
Und es ist sehr wichtig sich bei jedem in der Station vorzustellen. Sehr wichtig!

Contra: Da sich auf Station so viele Assistenzärzte tummeln, hat man manchmal nichts zu tun. Deswegen bin ich dann meistens in den OP gegangen oder in die Ambulanz.
Bewerbung
Ich habe mich 2 Monate im Voraus bei der Stabsabteilung S3 beworben. Dann ging eigentlich alles ziemlich schnell. Fr. Kundis war meine Ansprechpartnerin. Die entsprechenden E-Mail Adressen kann man der Website entnehmen. Man kriegt einen Haufen unterlagen zugeschickt, die man ausfüllen muss.
Unterricht
Kein Unterricht
Tätigkeiten
Briefe schreiben
Botengänge (Nichtärztl.)
Mitoperieren
Eigene Patienten betreuen
Chirurgische Wundversorgung
Blut abnehmen
Praktische Maßnahmen unter Aufsicht
Patienten aufnehmen
Notaufnahme
Patienten untersuchen
Braunülen legen
Röntgenbesprechung
Dienstbeginn
Vor 7:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Essen frei / billiger
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Gehalt in EUR
300

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen
2
Stimmung Klinik
1
Unterricht
1
Betreuung
2
Freizeit
1
Lehre auf Station
2
Insgesamt
2

Durchschnitt 1.60