Famulatur Rheumatologie in Klinik Favoriten (9/2023 bis 10/2023)

Krankenhaus
Klinik Favoriten
Stadt
Wien
Station(en)
F19
Fachrichtung
Rheumatologie
Zeitraum
9/2023 bis 10/2023
Einsatzbereiche
Station, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde
Heimatuni
Heidelberg - Fakultaet Heidelberg
Kommentar
Ablauf:
Um 8:00 Uhr ist Dienstbeginn mit Übergabe. Um 8:30 Uhr findet die Ärzt*innenbesprechung mit den Ärzt*innen von der Station und Ambulanz statt (Teilnahme freiwillige) und gegen 10:00 Uhr beginnt meist die Visite. In der Zeit vor der Visite habe ich meist die Pflege beim Blutabnehmen, Venflon legen, Infusionen anhängen usw. unterstützt. Die Visite wird meist sehr ausführlich gemacht und die Ärzt*innen nehmen sich sehr viel Zeit mit einem die Fälle zu besprechen, stellen Fragen und erklären Unschlüssiges. Nach der Visite hilft man die noch ausstehenden Aufgaben zu erledigen z.B. EKGs schreiben und auswerten, MMSE durchführen, Aufklärungsgespräche, restliche Blutabnahmen, Venflon, Aufnahmen mit Anamnesegesprächen, allgemeinen Status und Rheumastatus Erhebung, Briefe schreiben. Wenn man alle Aufgaben erledigt hat darf man meist gegen 13:00 Uhr Mittagessen gehen und ist dann auch fertig für den Tag. Zusäztlich zum normalen Tagesablauf finden an verschiedenen Tagen noch einige Besonderheiten statt. Jeden Dienstag ist die Chefarztvisite bei der man auch selbst Patient*innen vorstellen sollte, manchmal finden Dienstag auch Vorträge von Assistenzärzt*innen statt. Donnerstag ist eine kurze Röntgenbesprechung und manchmal findet auch eine Pathobesprechung statt. Generell ist die ganze Station sehr locker, man wird bei allen Dingen gefragt, ob man mitgehen will (was ich aus Interesse auch immer gemacht habe) aber niemand zwingt einen.

Persönlicher Eindruck
Die Rheumatologie ist in Station, Ambulanz und Tagesstation gegliedert. Da ich meine stationäre Famu dort gemacht habe, war ich v.a. auf der Station. Es stand mir aber auch frei in die Ambulanz oder Tagesstation zu gehen. Auf der Station sind eher wenig rheumatologische Fälle und v.a. einfach die typischen internistischen Krankheitsbilder vertreten. Trotzdem konnte ich in meiner Zeit einige interessanten Fälle sehen (Lupus, M. Still, M. Bechterew, Psoriasisartritis) in der Ambulanz und Tagesstation hingegen waren die typischen rheumatologischen Patient*innen zu sehen (RA, Dermatomyositis usw.). Da ich auf der Station mehr machen durfte, war ich bis auf eine Woche nur auf der Station. Die Famu hat mir sehr viel Spaß gemacht, fast alle Ärzt*innen nehmen sich Zeit für einen und erklären einem ziemlich viel. Auf Nachfrage durfte ich mir mit den anderen PJlerinnen auch das Sonogerät nehmen und Patient*innen schallen. Der Umgang auf der Station ist sehr respektvoll und man fühlt sich sehr gut aufgehoben im Team. Die Chefarztvisiten sind ein wenig speziell. Man muss sich darauf einstellen ein wenig geprüft zu werden und teilweise sind die Kommentare vom Chefarzt etwas harsch. Abgesehen von der Chefarztviste war das ganze Lernumfeld aber immer sehr angenehm.

Ich würde die Famu jeden empfehlen, der Interesse an der Inneren und Rheumatologie hat und v.a. seine praktische Fähigkeiten verbessern will. Wer jedoch die Kolibrifälle der Rheumatolgie sehen möchte, sollte besser ins AKH.
Ein Plus sind auch die Arbeitszeiten, da ich nur vormittags im Dienst war hatte ich sehr viel Zeit das wunderschöne Wien zu erkunden.
Bewerbung
Bewerbung ca. ein Jahr vorher per Mail
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Rehas anmelden
Untersuchungen anmelden
Patienten aufnehmen
Patienten untersuchen
Braunülen legen
Briefe schreiben
Blut abnehmen
Praktische Maßnahmen unter Aufsicht
EKGs
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
Vor 15:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Essen frei / billiger

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen
1
Stimmung Klinik
2
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Lehre auf Station
1
Insgesamt
1

Durchschnitt 1.2