Famulatur Innere in Schlosspark-Klinik Charlottenburg (3/2020 bis 4/2020)

Krankenhaus
Schlosspark-Klinik Charlottenburg
Stadt
Berlin
Station(en)
4a, 4b und 1f
Fachrichtung
Innere
Zeitraum
3/2020 bis 4/2020
Einsatzbereiche
Station
Heimatuni
Berlin
Kommentar
Da am ersten Tag meiner Famulatur auf der Station 1F bereits mehrere Famulanten tätig waren, fing meine Famulatur in der Wahlleistungsabteilung 4A und 4B, an der eine fröhliche, happy-go-lucky Assistenzärztin stationiert wurde. Das gute an der Wahlleistungsabteilung (Stationen 4a und 4b) ist, dass man nur 2 - 4 internistischen Patienten betreute, sodass man sehr viel Zeit für einzelnen Patienten hatte. Für meine erste Famulatur ist das natürlich etwas sehr hilfreiches, da man zum Beispiel Aufnahmen, Anamnesen und körperlichen Untersuchungen in Ruhe durchführen konnte. Problem dabei ist halt nur, dass man wenige praktische Fertigkeiten am Anfang erlernt, weil man nicht gleich ins kalte Wasser geworfen wird. Führte auch dazu, dass ich erst ab der zweiten Woche das Zuganglegen und die Blutentnahmen auf der Normalstation richtig üben konnte. Fast jeden Tag gab es Chefarztvisite und Besprechung mit den Chefärzten, Dr. Stefan Freise und Dr. Richard Stern, die sehr gerne unterrichtet haben. Jeden Tag um 12 Uhr gab es eine Mittagsbesprechung mit ggf. radiologisches Konsil und danach hatte man Zeit für das Mittagsessen, welches für Famulanten kostenfrei war, solange man sich dem Kassierer als Famulant vorgestellt hatte.
Erst auf der Station 1f hatte man richtig viel zu tun. Morgens konnte man die nette, sehr offene Arzthelferin mit den Blutentnahmen und Zuganglegen helfen, war aber keine Pflicht. Hier hatte man bisschen mehr zu tun, aber trotzdem war man als Famulant vor 16 Uhr fertig. Neben den Aufnahmen, die man selber machen konnte, und den Visiten, an denen man teilnehmen konnte, durfte ich TTEs, TEEs und elektrische Kardioversionen (EKV wurde abgebrochen, da der Patient bei Dosiserhöhung des Antiarrhythmikums wieder in den Sinusrhythmus gekommen ist) zuschauen; Koloskopien, ÖGDs und ERCPs wurden mir auch angeboten. Aufgrund der Coronakrise gab es im Herzkatheterlabor eine Regelung zur Begrenzung des vorhandenen Personals inkl. Famulanten.
Daneben wurden auch die Mittagsbesprechungen auf der Wiese durchgeführt, um den Mindestabstand einzuhalten, und eine Maskenpflicht auf Station eingeführt.
Auf beiden Stationen war der Kontakt zum Pflegepersonal immer gut, sie waren alle sehr offen, sehr nett, sehr kontaktfreudig.

Kurzgefasst:
- Man fühlte sich unter den Assistenzärzten sehr willkommen
- Fragen wurden immer weitestgehend beantwortet sofern sie selber die Antwort wussten
- fast immer konnte man vor 16 Uhr nach Hause gehen
- man wird nicht als Blutentnahmehelfer und Zugangleger gesehen
- Essen war kostenfrei
- Kleidung gestellt
- Untersuchungen, wie TEEs, TTEs, Kolos, ÖGDs, ERCPs, konnte man zuschauen, während die Sachen erklärt wurden
- Pflegepersonal sehr nett

Empfehlung:
100% empfohlen
Bewerbung
Bewerbung für die Famulatur im März 2020 erfolgte am September 2019 an dem Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin, Prof. Dr. Fritz von Weizsäcker.
Unterricht
Kein Unterricht
Tätigkeiten
Eigene Patienten betreuen
EKGs
Praktische Maßnahmen unter Aufsicht
Braunülen legen
Patienten aufnehmen
Briefe schreiben
Patienten untersuchen
Untersuchungen anmelden
Röntgenbesprechung
Blut abnehmen
Dienstbeginn
Nach 8:00 Uhr
Dienstende
Vor 15:00 Uhr
Studientage
Frei verfügbar
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt
Essen frei / billiger

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen
1
Stimmung Klinik
1
Unterricht
2
Betreuung
2
Freizeit
1
Lehre auf Station
2
Insgesamt
1

Durchschnitt 1.2