Famulatur Notfallmedizin in HELIOS Klinik Cuxhaven (7/2019 bis 8/2019)

Krankenhaus
HELIOS Klinik Cuxhaven
Stadt
Cuxhaven
Station(en)
Intensivstation
Fachrichtung
Notfallmedizin
Zeitraum
7/2019 bis 8/2019
Einsatzbereiche
Notaufnahme, OP, Station
Heimatuni
Wien
Kommentar
Anfang Juli 2019 durfte ich meine Famulatur auf der Intensivstation der Helios Klinik Cuxhaven antreten. Mit zahlreichen Erwartungen im Hinterkopf , wurde ich vom ersten Tag an aktiv ins Team der Ärzte, Pflege und des Alltages auf einer Intensivstation eingebunden sodass diese Erwartungen bei weitem übertroffen wurden – und sich auch eine etwas weitere Anreise auf jeden Fall gelohnt hat!
Die ersten drei Tage durfte man einen intensiveren Einblick in die bemerkenswerte Arbeit der Pflege bekommen, was unter anderem nicht nur half die Station und deren Ablauf näher kennenzulernen, son-dern auch die Möglichkeit bot sich ins Team der Pflege einzuarbeiten.
Neben dem schon spannenden Tagesgeschäft auf einer Intensivstation, wird einem zusätzlich ein un-schlagbar umfangreiches Angebot von Einblicken in die Arbeit am Seenotrettungskreuzer, spezialisierte ambulante Palliativversorgung, TMS Medico, Notarzteinsätze, Mitarbeit im Schockraum etc. geboten.
Ein weiteres Highlight war natürlich auch die Mitarbeit bei der medizinischen Versorgung am Deich-brand. Von Alkohol- und Mischintoxikationen, Schürf- und Schnittwunden, Nikotinüberdosierung, Bän-derrupturen, etc. bekam man einiges zu sehen und durfte die Erstversorgung übernehmen, sowie Wun-den nähen und selbst bei der Fahrt im RTW in den Schockraum aktiv dabei sein. Dabei jagt ein Adrenalin-Rush schon wieder den nächsten, sodass man leicht die Zeit aus den Augen verlor und selbst nach meh-reren Nachtdiensten die Müdigkeit abschütteln konnte, um ja nicht den nächsten spannenden Einsatz zu verpassen.
Gemäß dem Fall, dass man mal eine kurze Verschnaufpause hat, ist es auch jederzeit möglich in andere Abteilung des Krankenhause hineinzuschnuppern. So hat man beispielsweise die Möglichkeit die Arbeit im HKL näher kennenzulernen, sowie im Aufwachraum und sollte mal der Fall eintreten, dass im OP noch eine Hand benötigt wird, darf man selbst bei Operationen als Assistenz mithelfen.

Insgesamt sind das Klima und der Umgang miteinander im Krankenhaus beispielhaft. Lehre wird hier tatsächlich großgeschrieben, sodass ich mich zu keiner Zeit meiner Famulatur deplatziert oder lästig gefühlt habe. Neben dem wöchentlichen PJ-Unterricht ist Nachfragen bzw. sind auch Fragen generell immer erlaubt und werden ausführlich beantwortet oder auch nochmal am nächsten Tag besprochen.

Zum Abschluss möchte ich mich nochmals recht herzlich bei allen für die tolle Zeit bedanken und kann mit gutem Gewissen sagen, dass dies wohl eine der lehrreichsten Famulaturen gewesen ist, die ich bis dato machen durfte, nicht nur auf fachlicher sondern auch auf menschlicher Ebene. Ein besonderes Danke geht an den Chefarzt der Notfall-/Intensiv- und Palliativstation der diese einzigartige Erfahrung ermöglicht.

Abschließend ist noch zu erwähnen, dass es sich auf jeden Fall lohnt auch mal länger zu bleiben, denn spannende Sachen geschehen oft mal auch erst nach Dienstende 😊
Unterricht
Häufiger als 5x / Woche
Inhalte
Fallbesprechung
Bildgebung
Nahtkurs
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Röntgenbesprechung
Mitoperieren
Patienten untersuchen
Braunülen legen
Praktische Maßnahmen unter Aufsicht
Chirurgische Wundversorgung
Notaufnahme
Blut abnehmen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Unterkunft gestellt
Essen frei / billiger

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen
1
Stimmung Klinik
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Lehre auf Station
1
Insgesamt
1

Durchschnitt 1