Famulatur Kardiologie in Albertinen Krankenhaus (7/2019 bis 8/2019)

Krankenhaus
Albertinen Krankenhaus
Stadt
Hamburg
Station(en)
5
Fachrichtung
Kardiologie
Zeitraum
7/2019 bis 8/2019
Einsatzbereiche
Station
Heimatuni
Budapest
Kommentar
Für meine erste Famulatur in der Inneren Medizin, bin ich auf der Station B2 gelandet, welche sich insbesondere mit dem Krankheitsbild der Herzinsuffizienz befasst. Schon vom ersten Tag an, habe ich mich sehr wohl gefühlt. Das junge Ärzteteam hat mich total nett aufgenommen und mit allen Assistenzärzten ist man sofort "per Du".
Der Alltag auf der Station beginnt eigentlich, wie in jeder anderen Famulatur zunächst Blut abnehmen und Braunülen legen. Danach war man mehr oder weniger frei. Einer von drei bis vier Ärzten hat einen dann an die Hand genommen und man ist erstmal mit zur Visite, hat danach die ersten Arztbriefe geschrieben oder man hat hat neue Patient wurde aufgenommen.
Montags und freitags gibt es jeweils um 8:30 Uhr eine Besprechung aller kardiologischen Stationen, weshalb es an diesen Tagen immer etwas stressiger ist. Jedenfalls wenn man gerade neu startet. Wenn das Blut Abnehmen oder das Braunülen Legen mal nicht klappt, ist einem keiner Böse. Die Ärzte sind wirklich für jedes Röhrchen, welches dort weniger steht unglaublich dankbar und springen dann wirklich gerne ein.
Neben Visite, Patienten aufnehmen und Briefe schreiben, gibt es immer die Möglichkeit einen Blick ins Herzecho zu werfen, bzw. beim Herzkatheter zuzuschauen. Danach würde ich unbedingt immer wieder fragen!
Nach der Röntgenbesprechung um 13 Uhr, essen alle gemeinsam in der Mensa zu Mittag. Da man als Famulant/PJler Gutscheine für das Essen bekommt, kann man sich eigentlich nicht beschweren. Man kann sich immer eines von vier Gerichten oder einen Salat aussuchen.
Nachmittags ist dann von Montag bis Donnerstag PJ-Unterricht, welcher wirklich sehr interessant ist und man eigentlich jedes Mal etwas neues lernt. Danach schicken einen die Ärzte in der Regel nach Hause. Wenn der Unterricht mal länger dauert oder es noch irgendwas zu tun gibt, ist um 15:30 Uhr noch die "Koro-Visite", bei der der Oberarzt aus dem Katheterlabor die täglich Fälle noch einmal auf der Leinwand zeigt.

Neben den wirklich netten Assistenzärzten gibt es natürlich noch die Oberärzte. Der Oberarzt, der während meiner Zeit meist auf der Station war, hat sich ebenfalls extrem viel Mühe gegeben und während der Oberarztvisite, dem anderen Famulanten und mir immer wieder verschiedene Sachen erklärt, einige Fragen gestellt und sich im allgemeinen sehr viel Zeit für uns genommen. Von den anderen Oberärzten habe ich nicht viel mitbekommen. Wenn sie dann mal auf Station waren, wirkten sie immer sehr beschäftigt und uninteressiert. Ganz im Gegenteil zum Chefarzt. Der Chefarzt der kardiologischen Stationen ist wirklich sehr, sehr nett. Während der Chefarztvisite, die alle zwei Wochen stattfindet, wurde man immer wieder mit eingebunden und er hat verschiedene Sachen erklärt und gefragt. Wirklich top!

Auch mit dem Pflegepersonal, habe ich mich sehr gut verstanden. Man hat zwar vom Aufgabenfeld her nicht viel miteinander zu tun, aber falls man mal eine Frage hatte, haben alle immer sehr nett versucht einem zu helfen.
Kleiner Tipp: Unbedingt bei der Oberschwester vorstellen!
Dadurch, dass es momentan echt viele Assistenzärzte in der Kardiologie gibt, rotieren diese teilweise im wochenrythmus von Station zu Station, wodurch man immer wieder neuen Ärzten zugeteilt wird. Das ist aber gar kein Problem, da ausnahmslos alle Assistenzärzte sehr freundlich sind und versuchen einem so viel wie möglich beizubringen und zu zeigen.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich meine Famulatur immer wieder dort machen würde und dass ich mich eigentlich jeden Tag auf der Arbeit gefreut habe. Das Ärzteteam ist wirklich TOP!
Bewerbung
6-12 Monate
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Repetitorien
Bildgebung
Prüfungsvorbereitung
EKG
Patientenvorstellung
Fallbesprechung
Tätigkeiten
EKGs
Praktische Maßnahmen unter Aufsicht
Blut abnehmen
Patienten untersuchen
Röntgenbesprechung
Braunülen legen
Briefe schreiben
Botengänge (Nichtärztl.)
Patienten aufnehmen
Eigene Patienten betreuen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt
Essen frei / billiger

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen
1
Stimmung Klinik
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Lehre auf Station
1
Insgesamt
1

Durchschnitt 1.07