Famulatur Unfallchirurgie in Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt (1/2019 bis 1/2019)

Krankenhaus
Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt
Stadt
Dresden
Station(en)
Notaufnahme
Fachrichtung
Unfallchirurgie
Zeitraum
1/2019 bis 1/2019
Einsatzbereiche
Notaufnahme
Heimatuni
Dresden
Kommentar
Ich habe 30 Tage innerhalb der Zentralen Notaufnahme im Krankenhaus Dresden Friedrichstadt (jetzt Städtisches Klinikum) unter der Fachrichtung der Unfallchirurgie innerhalb der Vorlesungszeit famuliert. Das musste ich mir aber für das LPA vom Prüfungsamt extra bescheinigen lassen und ging nur, weil ich bereits scheinfrei war und keine Lehrveranstaltungen in dem Semester mehr besucht habe. Hatte aber den Vorteil, dass es keinen weiteren Famulanten oder PJler gab, mit dem ich mir die Arbeit hätte teilen müssen.

Der Tag fing um 7 Uhr mit der Röntgen-Konferenz an und danach ging es in die Notaufnahme. Am Anfang war meist wenig los. Die meisten Patienten kamen erst so ab um 10, aber dann wurde es recht schnell auch sehr voll. Zu Beginn wird der Patient von einer geschulten Pflegekraft triagiert und einer bestimmten Fachrichtung zugeordnet, welche sich dann auch weiter um den Patienten gekümmert hat. Für mich waren daher nur die unfallchirurgischen Patienten vorgesehen (meistens Stürze mit Frakturen, Freizeit- und Arbeitsunfälle sowie ggf. Polytraumata).

Diese konnte ich dann untersuchen und bereits den Befund bzw. den "Kurzbrief" vorschreiben bzw. durchklicken. Danach die übliche Vorstellung beim Assistenten oder Facharzt, je nachdem wer gerade vor Ort ist. Dann meist Anmeldung von Röntgen. Am Ende geht man dann meist zusammen hin und bespricht das Prozedere mit dem Patienten.

Die ZNA ist in zwei Bereiche gegliedert: einmal Patienten per Selbstvorstellung und Patienten, welche mit dem RTW liegend gefahren kommen. Meist war für jede Seite ein Assistent verantwortlich, den man sich anschließen konnte je nach Patientenaufkommen. Bei letzteren macht man meist eine kurze Anamnese, wenn diese auf Station verlegt werden.

Zwischendurch konnte man immer wieder bei chirurgischen Wundversorgungen assistieren oder diese selbst durchführen: z.B. Kopfplatzwunde nähen, Abzess bei Panaritium eröffnen oder auch mal einen Fingernagel wieder annähen. Gipsversorgung machen geschulte Pflegekräfte.

Insgesamt waren die meisten alle nett und freundlich zu mir und die Ärzte erklären auch gerne auf Nachfrage. Man konnte viel machen und war relativ frei, jedoch wurde alles supervidiert. Und die Wundversorgung macht man sowieso immer zu zweit. Und wenn mal nix los war, konnte man auch mal früher gehen.

Jede Woche gibt es im Klinikum interne Fortbildung für PJler, zu denen man immer hingehen kann und soll, unabhängig von der eigenen Fachrichtung (ich war auch bei internistischen Fortbildungen).

Allem in allem kann ich die Notaufnahme sehr empfehlen.
Bewerbung
Ein paar Wochen vorher bei der Chefarztsekretärin. In der vorlesungsfreien Zeit lieber etwas früher anfragen.
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Patientenvorstellung
Repetitorien
Tätigkeiten
Gipsanlage
Notaufnahme
Punktionen
Patienten untersuchen
Patienten aufnehmen
Chirurgische Wundversorgung
Praktische Maßnahmen unter Aufsicht
Untersuchungen anmelden
Briefe schreiben
Röntgenbesprechung
Dienstbeginn
Vor 7:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gar nicht

Noten

Stimmung Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen
2
Stimmung Klinik
2
Unterricht
2
Betreuung
2
Freizeit
2
Lehre auf Station
2
Insgesamt
2

Durchschnitt 2.00