Famulatur Unfallchirurgie in Universitaetsklinik Innsbruck (9/2018 bis 9/2018)

Krankenhaus
Universitaetsklinik Innsbruck
Stadt
Innsbruck
Station(en)
.
Fachrichtung
Unfallchirurgie
Zeitraum
9/2018 bis 9/2018
Einsatzbereiche
Notaufnahme, Station, OP
Heimatuni
Innsbruck
Kommentar
Ich habe meine erste Famulatur 3 Wochen in der Innsbrucker Unfallchirurgie gemacht. Generell ist zu sagen, dass wir 10 Famulanten und KPJler waren, was wirklich zu viel ist. Wir haben deshalb beschlossen den Tag in 3 Schichten zu teilen 7-12, 12-17, 17-22. . Da es viele Ärzte und Pfleger gibt, kennt einen eigentlich keiner und, ob/wann man kommt oder was man macht ist jedem egal, Betreuung gibt es nicht. Deshalb gilt: wenn man was lernen will muss man sich dahinterklemmen! Der Tag beginnt mit der Visite um 7 da kann man als Famulant hin, muss man aber nicht, dann ist die Morgenbesprechung und danach sollte man am besten auf die Station gehen und nachfragen, ob man Blut abnehmen oder Infusionen anhängen darf. Den restlichen Tag ist man entweder im OP (sie brauchen im OP jeden Tag 1-2 Leute, ich war in den 3 Wochen 1 mal zuschauen und 2 mal assistieren, zuschauen kann man aber immer wenn man will) oder in der Ambulanz. Wer wann kommt bzw in den OP darf haben wir uns untereinander ausgemacht was meistens gut funktioniert hat. In der Ambulanz empfiehlt es sich einen netten Assistenzarzt zu finden und dem nachzulaufen. Die Assistenzärzte haben fast alle gern erklärt und, wenn man nachfragt darf man auch Patienten selbst untersuchen, nähen, Arztbriefe diktieren, Röntgenbilder interpretieren. Mehrmals am Tag kommen Schockräume rein, da kann man immer zuschauen, jedoch nichts fragen oder selber machen, ist trotzdem meist sehr spannend. Mein Tipp ist offen auf die Leute zugehen, sich vorstellen und Interesse zeigen, viele Fragen stellen und sich nicht so leicht abschütteln lassen, dann kann man auf jeden Fall viel lernen! Gut wär auch sich vor Beginn der Famulatur die Extremitäten nochmal genau anzuschauen, vor allem die Gelenke und wie man diese untersucht. Es gibt den ein oder anderen Operateur der nicht viel von Studenten hält, davon darf man sich nicht einschüchtern lassen. Im OP sollte man sich anpassen, wenn der Operateur gern erklärt kann man auch Fragen stellen. Die meisten Ärzte und Pfleger sind sehr nett und die Stimmung ist auch immer recht gut. Insgesamt hat mir die Famulatur gut gefallen!
Bewerbung
halbes Jahr vor Beginn
Unterricht
Kein Unterricht
Tätigkeiten
Notaufnahme
Mitoperieren
Röntgenbesprechung
Chirurgische Wundversorgung
Briefe schreiben
Praktische Maßnahmen unter Aufsicht
Blut abnehmen
Patienten untersuchen
Braunülen legen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
Vor 15:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen
2
Stimmung Klinik
1
Unterricht
2
Betreuung
3
Freizeit
1
Lehre auf Station
2
Insgesamt
2

Durchschnitt 1.73