Famulatur Innere in St.-Marien-Hospital Dueren (3/2015 bis 4/2015)

Krankenhaus
St.-Marien-Hospital Dueren
Stadt
Dueren
Station(en)
Station 4
Fachrichtung
Innere
Zeitraum
3/2015 bis 4/2015
Einsatzbereiche
Station, Notaufnahme
Heimatuni
Jena
Kommentar
Das Team von der Abteilung für Innere Medizin im birkdesdorfer St.-Marien-Hospital war extrem nett zu mir. Sie sind gerade erst akademisches Lehrkrankenhaus geworden und haben mich, obwohl es meine erste Famulatur war und ich erst im 5. Semester bin, sehr gut behandelt, mich sogar angerufen sobald ein Eingriff anstand, dass ich von Station hinunter zuschauen kommen konnte. Zu Anfang wurde ich einem Assistenzarzt zugeteilt mit dem ich beinahe die gesamte Famulatur verbringen durfte, er hat mir alles gezeigt und hatte zudem noch einen guten Sinn für Humor so dass es jeden Tag viel Spaß gemacht hat.

Morgens um 8 sollte man da sein um schon mal Blutabzunehmen, bei den Patienten wo es schlecht ging habe ich dann immer den Arzt gefragt, ganz am Anfang haben wir es immer zusammen gemacht damit ich es lerne. Um 8:30 ist dann Frühbesprechung und dann machten wir meistens Visite. Habe Abdomensonos, Aszitespunktionen, Pleurapunktionen, Herzechos, Endosonos, ÖGDs, Koloskopien und sogar eine ERCP sehen dürfen. Außerdem noch eine Schrittmacherimplantation. Ein Abdomensono durfte ich an einer Schülerin unter Anleitung selber üben, als wir einmal Spätschicht hatten und in der Ambulanz nichts los war. Das Endoskop durfte ich bei meiner ersten ÖGD auch einmal selbst steuern und hinausziehen unter Anleitung des Oberarztes. EKGs auswerten wurde mich am Anfang sehr gut erklärt und ab dann habe ich sie immer ausgewertet unter Aufsicht woraus ich sehr viel gelernt habe.

Ich bekam zur Übung manchmal eine "eigene" Patientin oder einen Patienten, mit denen ich dann immer reden sollte bei der Visite bzw. sie bei der Oberarztvisite vorstellen sollte, was eine gute Übung war um zu lernen sich zu konzentrieren und nicht alles durcheinander zu werfen. Außerdem lernt man die Krankheitsbilder mit den entsprechenden Medikationen dadurch sehr gut und versteht warum man sie gibt und was sie bewirkten.

Mittagessen haben wir immer zusammen gemacht in der kleinen Mensa unten, man kann sich Marken kaufen dann ist es vergünstigt und man kann wählen zwischen drei oder vier Gerichten. Um halb 4 ist Röntgenbesprechung wo nochmal alle Röntgen Thorax und CTs durchgesprochen werden, die Radiologin die es macht ist sehr gut drauf, ihre Art es zu präsentieren hatte mir sehr gut gefallen. Nach Hause geschickt wurde ich von meinem Arzt zumeist nach der Nachbesprechung die nach der Röntgenbesprechung stattfindet, zumeist gegen 16 Uhr.

Ich gebe zu, dass ich mich außergewöhnlich wohl gefühlt habe in dem Team und sie mir in den 4 Wochen sehr ans Herz gewachsen sind und ich ungerne nach Hause ging und es schade finde, dass die Zeit so schnell rum ging. Ich plane in diesem Krankenhaus mein PJ zu absolvieren, weil ich das Wohlwollen des Teams für außergewöhnlich halte.
Bewerbung
Ich habe eine eMail zwei, drei Wochen zuvor geschrieben, die etwas Beantwortungszeit gedauert hatte, dann schickte ich eine Bewerbung (ebenfalls per eMail) worauf mich sehrbald der Chefarzt anrief und mir sagte, dass ich nächste Woche mit den Utensilien eines Internisten (Stethoskop, Stauschlauch reichen eigentlich) anfangen kann
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
EKG
Tätigkeiten
Briefe schreiben
Braunülen legen
Röntgenbesprechung
Blut abnehmen
Praktische Maßnahmen unter Aufsicht
Patienten untersuchen
Notaufnahme
Punktionen
EKGs
Eigene Patienten betreuen
Patienten aufnehmen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen
1
Stimmung Klinik
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Lehre auf Station
1
Insgesamt
1

Durchschnitt 1